Werktage der Alten Musik

Leitung: Renate Rosenfelder

„Alte Musik“, dieser Begriff  steht für einen Zeitraum von 400 Jahren (1350-1750). In dieser Zeit - vom Mittelalter über Renaissance bis hin zum Barock - hat sich eine Vielfalt musikalischer Strömungen entwickelt und der Instrumentenbau durch Neuerungen immer wieder sehr verändert.

Das so völlig anders geartete Verhältnis zwischen Komposition und Interpretation zeigt sich am deutlichsten im Unterschied von Notierung und Ausführung. Während heute im Allgemeinen jedes Musikstück bezüglich des Tempos, des Rhythmus, der Artikulation, der Dynamik und der Verzierung möglichst genau bezeichnet ist, finden wir in früheren Jahrhunderten eine solche bis in Einzelheiten hinein festgelegte Fixierung von Musik seltener. Dabei nimmt das Verzieren eines langsamen Satzes einen breiten Raum ein. Der Begriff Verzierung umfasst ebenso rhythmische Besonderheiten wie die verschiedenen Artikulationsarten.

Konzerte und Workshops im Rahmen der Werktage bringen unseren jungen MusikerInnen und dem interessierten Publikum die Klangvielfalt und Lebendigkeit der Musik nahe, wie sie nach heutigem Wissensstand zur Zeit der Entstehung geklungen haben mag. Verknüpfungen mit Welt – und Volksmusiken ergeben sich fast natürlich.

Piacere - Junges Ensemble für Alte Musik

wdam_Projekt